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S-Pedelec: Was du vor dem Kauf wissen musst

Mit Unterstützung bis 45 km/h werden lange Pendelstrecken deutlich kürzer. Rechtlich ist ein S-Pedelec aber kein Fahrrad, mit Folgen für Führerschein, Versicherung und Radwege.

Veröffentlicht Aktualisiert 4 Min. Lesezeit
S-Pedelec auf der Landstraße
Kurz & knapp
S-Pedelecs gelten als Kleinkraftrad. Du brauchst mindestens den Führerschein der Klasse AM.
Versicherungskennzeichen und ein geeigneter Helm sind Pflicht.
Radwege sind tabu, außer sie sind per Zusatzzeichen freigegeben.
Inhalt
01

Pedelec oder S-Pedelec?

MerkmalPedelecS-Pedelec
Unterstützung bis25 km/h45 km/h
Führerscheinnicht nötigKlasse AM (in Klasse B enthalten)
VersicherungfreiwilligVersicherungskennzeichen
HelmempfohlenPflicht
Radwegeerlaubtnur mit Freigabe
02

Laufende Kosten

Das Versicherungskennzeichen kostet je nach Alter und Anbieter etwa 50 bis 200 € im Jahr. Das Versicherungsjahr beginnt jeweils am 1. März.

Umbauten an Lenker, Reifen oder Beleuchtung sind nur mit zugelassenen Teilen erlaubt, sonst erlischt die Betriebserlaubnis.

03

Für wen sich ein S-Pedelec lohnt

Ab etwa 15 Kilometern einfacher Strecke spielt ein S-Pedelec seine Stärken aus: Auf Landstraßen bist du deutlich schneller unterwegs als mit einem Pedelec. In der Innenstadt ist der Vorteil gering, weil Radwege meist nicht genutzt werden dürfen.

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