Mit einem E-Citybike bewegst du dich mühelos durch die Stadt – auf dem täglichen Weg zur Arbeit, bei schnellen Einkäufen oder bei entspannten Touren am Wochenende. Diese Räder verbinden Komfort, Alltagstauglichkeit und moderne Technik und sind eine umweltfreundliche und gesunde Alternative zum Auto. Hier findest du E-Citybikes aus dem Bestand von Fachhändlern in deiner Nähe und gebrauchte Modelle von Händlern und Privatleuten. Vergleiche die Angebote, reserviere dein Wunschrad und fahr es beim Händler Probe.
E-Citybikes, auch City-E-Bikes genannt, sind für den Einsatz in der Stadt gebaut. Der Elektromotor unterstützt dich beim Treten und macht das Fahren leichter, besonders an Steigungen, bei Gegenwind oder auf längeren Strecken. Typisch sind eine aufrechte Sitzposition, bequeme Sättel und eine einfache Bedienung. Meist sind Schutzbleche, Gepäckträger, Lichtanlage und ein stabiler Ständer schon ab Werk dabei.
Welches E-Citybike zu dir passt, hängt von deinen Wegen und Vorlieben ab. Diese Kriterien solltest du berücksichtigen:
E-Citybikes gibt es für sehr unterschiedliche Bedürfnisse: robuste Modelle für den täglichen Pendelverkehr, Räder mit zusätzlichen Komfortfunktionen für ausgedehnte Stadtrundfahrten und kompakte Varianten für wenig Stellplatz – noch mehr Auswahl dafür findest du bei den Kompakt-E-Bikes.
| Merkmal / Modelltyp | Beschreibung | Typische Zielgruppe | Besondere Eigenschaften | Beispiele für Komponenten |
|---|---|---|---|---|
| Klassisches E-Citybike | Ausgewogenes Verhältnis von Komfort und Funktion für den Alltag | Pendler, Einkaufsfahrten, Gelegenheitsradler | Aufrechte Sitzposition, meist mit Gepäckträger, Schutzblechen und Licht | Bosch Active Line, Shimano Nexus 7-Gang-Nabenschaltung, hydraulische Scheibenbremsen |
| Komfort-E-Citybike (Tiefeinsteiger) | Maximaler Komfort und einfache Handhabung durch sehr tiefen Einstieg | Ältere Menschen, Menschen mit eingeschränkter Beweglichkeit, alle, die oft auf- und absteigen | Besonders tiefer Rahmen, ergonomische Griffe, komfortable Federung | Mittelmotor (z. B. von Yamaha oder Bosch), stufenlose Nabenschaltung (z. B. Enviolo), Federgabel mit Lockout |
| Sportliches E-Citybike | Verbindet Stadttauglichkeit mit sportlicheren Fahreigenschaften | Aktive Pendler, die Wert auf Dynamik legen, Tourenfahrer | Etwas sportlichere Sitzposition, oft kräftigere Motoren, gute Beschleunigung | Bosch Performance Line oder Shimano EP6, Kettenschaltung (z. B. Shimano Deore), leichter Alurahmen |
| Kompaktes E-Citybike (Kompaktrad) | Kleine Laufräder und kurzer Rahmen für einfaches Verstauen und hohe Wendigkeit | Stadtbewohner mit wenig Platz, Camper, Reisende | Kurz und wendig, passt leichter in Aufzug, Keller oder Kofferraum | Naben- oder Mittelmotor, meist 20-Zoll-Laufräder, teils mit Faltmechanismus |
| E-Citybike mit extra Reichweite | Für lange Strecken oder häufige Nutzung ohne ständiges Laden | Langstreckenpendler, Vielfahrer, Reisende | Hohe Akkukapazität, effiziente Komponenten | Bosch Performance Line CX, Akku mit 625 Wh oder mehr, leicht laufende Reifen |
| E-Citybike für viel Zuladung | Für schwere Lasten wie Einkäufe oder Kinder gebaut | Familien, Lieferdienste, alle mit viel Gepäck | Stabiler Gepäckträger, oft vorbereitet für Kindersitz oder Anhänger, hohe Zuladung | Kräftiger Mittelmotor, starke Bremsen, verstärkter Rahmen |
Moderne E-Citybikes stecken voller Technik. Antriebe von Herstellern wie Bosch, Shimano oder Yamaha passen ihre Unterstützung an Trittfrequenz und Pedalkraft an. Ein Batteriemanagementsystem schützt den Akku und trägt zu einer langen Lebensdauer bei. Displays wie Bosch Kiox zeigen Fahrdaten, je nach Modell auch Navigationshinweise, und verbinden sich per App, bei Bosch der eBike Flow App, mit dem Smartphone. ABS für E-Bikes, etwa von Bosch, verhindert das Blockieren des Vorderrads und ist bei einigen Modellen erhältlich. Wartungsarme Riemenantriebe (z. B. Gates Carbon Drive) sind zusammen mit einer Nabenschaltung eine leise und saubere Alternative zur Kette. Achte außerdem auf die Sicherheitsnorm EN 15194 für Pedelecs (siehe unten).
Ein E-Citybike ist auch eine Entscheidung für mehr Nachhaltigkeit: Wenn du statt mit dem Auto mit dem Rad fährst, sparst du CO₂ und verursachst weniger Lärm in der Stadt. Langlebige Materialien wie Aluminiumlegierungen sorgen für eine lange Nutzungsdauer. Alte Akkus gehören nicht in den Hausmüll – der Fachhandel nimmt sie zurück, damit sie fachgerecht recycelt werden. Und wer ein gebrauchtes E-Bike weiterfährt, schont zusätzlich Ressourcen.
Die Reichweite hängt von der Akkukapazität (in Wattstunden), deinem Gewicht, der Strecke, der gewählten Unterstützungsstufe und dem Reifendruck ab. Als grobe Rechnung gilt: Akkukapazität geteilt durch den Verbrauch pro Kilometer. Bosch rechnet im Alltag mit rund 8 Wh pro Kilometer – ein 500-Wh-Akku reicht damit für gut 60 Kilometer. Auf flachen Strecken mit niedriger Unterstützungsstufe ist deutlich mehr drin, im Stop-and-go-Verkehr mit hoher Unterstützung weniger.
Reinige das Rad regelmäßig, vor allem Antrieb und Bremsen, und achte auf den richtigen Reifendruck. Lade und lagere den Akku so, wie es der Hersteller empfiehlt. Prüfe regelmäßig Schraubverbindungen, Bremsen und Licht. Eine Inspektion beim Fachhändler etwa einmal im Jahr ist sinnvoll.
Ein Pedelec (Pedal Electric Cycle) ist die häufigste Form des E-Bikes: Der Motor unterstützt nur, wenn du trittst, und nur bis 25 km/h. Rechtlich ist es ein Fahrrad. Ein S-Pedelec unterstützt bis 45 km/h und gilt als Kleinkraftrad. Dafür brauchst du ein Versicherungskennzeichen, mindestens den Führerschein der Klasse AM (in Klasse B enthalten) und einen geeigneten Helm. Radwege darfst du mit dem S-Pedelec nur nutzen, wenn ein Zusatzzeichen sie ausdrücklich freigibt.
Ja, viele E-Citybikes eignen sich auch für längere Touren, vor allem Modelle mit größerem Akku und komfortabler Geometrie. Achte auf eine gute Federung, eine ergonomische Sitzposition und genug Platz für Gepäck. Für sportliche oder mehrtägige Touren mit viel Gepäck sind Trekking-E-Bikes oft die bessere Wahl.
Das Gewicht beeinflusst das Fahrgefühl, vor allem beim Anfahren, Beschleunigen und Rangieren. Ein leichteres E-Bike kannst du einfacher in den Keller tragen oder auf einen Fahrradträger heben. Robuste Rahmen und große Akkus bringen dagegen mehr Gewicht mit. Wäge ab, was für deinen Alltag wichtiger ist.
EN 15194 ist die europäische Sicherheitsnorm für Pedelecs (EPAC, Electrically Power Assisted Cycles). Die Norm legt Anforderungen an Elektrik und Mechanik fest. Ob ein Rad die Norm erfüllt, steht in der Konformitätserklärung des Herstellers; am Rad selbst findest du die CE-Kennzeichnung. Dass ein Pedelec rechtlich als Fahrrad gilt, ergibt sich nicht aus der Norm, sondern aus dem Straßenverkehrsgesetz: Unterstützung nur beim Treten, bis 25 km/h und mit höchstens 250 Watt Nenndauerleistung. Dann brauchst du weder Führerschein noch Versicherungskennzeichen, und es gilt keine Helmpflicht – ein Helm ist trotzdem empfehlenswert. Für S-Pedelecs gilt das nicht.
Für E-Citybikes sind Mittelmotoren oft die bevorzugte Wahl: Weil sie tief und mittig sitzen und ihre Kraft über Kette oder Riemen übertragen, sorgen sie für ein natürliches Fahrgefühl und gutes Handling. Frontmotoren sind oft günstiger, können das Vorderrad aber beim kräftigen Anfahren oder auf rutschigem Untergrund durchdrehen lassen. Heckmotoren schieben spürbar von hinten an, was sich je nach Fahrweise unterschiedlich anfühlt.
Aktuell 4 Angebote auf e-bikes.de: 3 neue Modelle bei 4 Fachhändlern und 1 gebrauchtes Angebot von einer Privatperson.
Die Preise liegen zwischen 1.590 € und 4.400 €, der Mittelpreis (Median) bei 3.500 €. Neu geht es ab 2.799 € los, gebraucht ab 1.590 €.
Am häufigsten: Gazelle (2), Cube (1) und Specialized (1).
In Köln (4), Bergisch Gladbach (4) und Leverkusen (3) – gezählt im Umkreis von 25 km um die Stadt.
Das Angebot ist aus 2021.
Alle 3 Modelle kannst du kostenlos reservieren. Der Händler hält das Rad 48 Stunden bereit, bezahlt wird erst im Laden – oder gar nicht.