Kurz & knapp
Wattstunden (Wh) geben an, wie viel Energie der Akku speichert.
Unterstützungsstufe und Gelände verändern die Reichweite oft stärker als ein paar hundert Wattstunden mehr.
Plane etwa 20 % Reserve ein. Im Winter und mit zunehmendem Alter sinkt die nutzbare Kapazität.
Inhalt
01
Was Wattstunden bedeuten
Die Kapazität eines E-Bike-Akkus wird in Wattstunden angegeben. Üblich sind heute 500 bis 750 Wh, bei Lastenrädern und für lange Pendelstrecken auch 800 Wh oder ein zweiter Akku.
Ein größerer Akku wiegt mehr: Zwischen 500 und 750 Wh liegen etwa 1,5 Kilogramm und meist einige hundert Euro Aufpreis.
02
Was die Reichweite beeinflusst
Unterstützungsstufe: Im Turbo-Modus verbraucht der Motor etwa dreimal so viel wie im Eco-Modus.
Gelände und Wind: Steigungen und Gegenwind kosten am meisten Energie.
Gewicht: Fahrer, Gepäck und Kindersitz machen sich vor allem am Berg bemerkbar.
Temperatur: Unter 5 °C gibt der Akku spürbar weniger Energie ab.
Reifen und Fahrweise: Zu wenig Luftdruck und häufiges Anfahren erhöhen den Verbrauch.
03
Reichweite berechnen
Stell deine typische Tagesstrecke ein. Der Rechner zeigt die Reichweite für jede Akkugröße und die kleinste Größe, die mit 20 % Reserve ausreicht.
Rechner
Unterstützung
Gelände
Jahreszeit
ab 500 Whfür 40 km am Tag, mit 20 % Reserve
400 Wh35–45 km
500 Wh45–55 km
625 Wh55–70 km
750 Wh65–85 km
800 Wh70–90 km
04
Faustregeln für die Akkuwahl
EinsatzTagesstreckeEmpfehlung
Stadt und Einkäufebis 30 km400–500 Wh
Pendeln und Alltag30–60 km500–625 Wh
Touren mit Steigungen60–100 km625–750 Wh
E-MTB und Lastenradviele Höhenmeter, Zuladungab 750 Wh















