Zum Inhalt springen
← Magazin Kaufberatung

Akku-Zustand prüfen: Darauf solltest du achten

Der Akku ist das teuerste Verschleißteil eines E-Bikes. So erkennst du, wie viel Kapazität ein gebrauchter Akku noch hat und wann du besser die Finger davon lässt.

Veröffentlicht Aktualisiert 5 Min. Lesezeit
Diagnose am Display
Kurz & knapp
Die Restkapazität zeigt, wie viel der ursprünglichen Kapazität noch nutzbar ist.
Über 80 % gilt als guter Wert. Darunter sinkt die Reichweite spürbar.
Verlässliche Werte liefert eine Diagnose beim Fachhändler. Angaben im Inserat sind nur ein Anhaltspunkt.
Inhalt
01

Restkapazität und Ladezyklen

Lithium-Ionen-Akkus altern mit jeder Ladung und mit der Zeit. Nach 500 bis 1.000 vollen Ladezyklen haben die meisten Akkus noch etwa 70 bis 80 % ihrer ursprünglichen Kapazität.

Ein Akku mit 625 Wh und 85 % Restkapazität speichert also noch rund 530 Wh, ungefähr so viel wie ein neuer 500-Wh-Akku.

02

So wird der Akku geprüft

Fachhändler lesen den Akku mit der Diagnose-Software des Herstellers aus. Der Bericht zeigt Restkapazität, Ladezyklen und gespeicherte Fehler. Bei Inseraten mit E-Bike-Check auf e-bikes.de ist diese Prüfung bereits erfolgt.

Ohne Diagnose hilft ein Blick ins Menü des Displays: Viele Systeme zeigen Ladezyklen oder die Gesamtkilometer an. Eine Probefahrt in der höchsten Stufe zeigt, ob der Ladestand ungewöhnlich schnell fällt.

03

Warnsignale

Risse, Dellen oder Feuchtigkeitsspuren am Gehäuse
Der Akku wird beim Laden oder Fahren auffällig warm
Der Ladestand springt oder bricht unter Last plötzlich ein
Kein Kaufbeleg und keine Angaben zur Herkunft des Akkus
04

Was ein neuer Akku kostet

Ein neuer Markenakku kostet je nach Kapazität etwa 500 bis 1.000 €. Bei einem älteren Rad mit schwachem Akku solltest du diesen Betrag in die Preisverhandlung einbeziehen.

Nächster SchrittGebrauchte E-Bikes mit geprüftem AkkuIm Gebrauchtmarkt filterst du nach Akkuzustand und E-Bike-Check.

Gebraucht mit E-Bike-Check

Alle gebrauchten E-Bikes

Weiterlesen